Wie groß ist der Sensor meiner Kamera? 

 

Habt Ihr euch auch schon mal gefragt, wie so ein Kamerasensor aussieht? Und vor allem, wie groß ist er überhaupt?

Ein Kamerasensor oder auch Bildsensor gennant, ist dafür zuständig, eure mit der Kamera oder dem Handy gemachte Aufnahme, in einem zweidimensionalen Bild umzuwandeln. Um ein möglichst Detailgenaues Bild zu erschaffen, braucht der Sensor noch genügend Licht. Bis heute gilt ein physikalisches Gesetz, das besagt, je größer der Sensor, desto mehr Licht bekommt er, desto besser könnte die Bildqualität sein. Dieses physikalisches Gesetzt wird jedoch durch die ständige Weiterentwicklung der Software immer unwichtiger. In diesem Blogartikel möchte ich ein paar gängige Sensorgrößen vorstellen.

Auf dieser Aufnahme zeige ich den Sensor einer Handykamera. Dieser 1-Zoll-Sensor misst gerade mal 13,2 x 8,8 Millimeter und hat eine Diagonale von 16 Millimetern. Er ist also sehr klein und das ist auch der Grund, warum ein enorme Rechentechnik gebraucht wird, damit ein schönes Foto perfekt in jeder Lichtsituation belichtet aus der Handykamera kommen kann.

Übrigens hat das iPhone 11 Pro, also die Top-Version für jedes der eingebauten Objektive einen eigenen Bildsensor im Handy verbaut. Apple kann so das Maximum aus jedem Objektiv rausholen.

Das Foto zeigt einen APS-C Sensor. Dieser hat eine Größe von 22,3 x 14,9 Millimetern. Bezogen auf das Vollformat ergibt sich bei dem APS-C Sensor ein Cropfaktor von 1,6. Aber über den Cropfaktor soll es hier nicht gehen.

APS-C Sensoren haben sich im Bereich der Einsteiger- und Mittelklassekameras etabliert und werden erfolgreich in Systemkameras eingesetzt. So verwenden z.B. Canon bei der Eos M, Samsung bei Smart NX-Kameras und Sony bei der NEX-Serie APS-C Sensoren.

Das dritte Foto zeigt einen Kleinbildsensor oder im Volksmund auch Vollformatsensor genannt. Dieser hat eine Größe von etwa 24 x 36 Millimetern. Er bezeichnet ein Bildformat, das dem des 35 Millimeters Kleinbildfilms entspricht.

Erst Anfang der 2000er Jahre sind Bildsensoren mit dem vollen Kleinbildformat serienmäßig angeboten worden, da diese davor unverhältnismäßig teuer in der Herstellung waren. Vorteil bei den Vollformatsensoren sind unter anderem Lichtstärken aber auch die Tatsache, dass der Bildwinkel, der Brennweite am Objektiv assoziierten Winkel entspricht. So braucht man hier keinen Cropfaktor zu rechnen.

Da ich mit Sony Kameras arbeite, weiß ich dass, Sony Vollformatsensoren z.B. bei der Alpha 7er (a7) Reihe und bei der Alpha 9er (a9) Reihe verbaut. 

Meine Hauptkamera ist aktuell eine A7r iiii. Diese Kamera verfügt über einen Vollformatsensor mit 60 Megapixeln.